Via Baltica  Verein für Kontakte mit Estland,  Lettland und Litauen e.V.

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Kontakt: 

Via Baltica 
c/o Reinhard Veser
Boppstraße 38 
55118 Mainz
Tel. 06131 - 616089

   
1. Vorsitzender:
  Reinhard Veser
2. Vorsitzende:
  Iveta Linina Moura
Kassenwart:
  Ramune Veser
Schriftführer:
  Manfred Beeres
Beisitzer:
  Ilze Beeres
  Christoph Bathelt
 
Weitere Mitglieder mit E-mail-Adresse
  Rolf Benders 
  Yorck Deutschler
  Dorothee Goeze 
  Johannes Hilgart
  Daina Jauntirans, Matthew 
Vogel & Zinta
  Hille Kallas
  Markus Lux
  Smilo Mathy
  Andreas Metz
  Jorge Moura
  Kerstin Siegler
  Felicitas Stark
  Gundars Teteris
  Ramune, Audrius & Lukas Urbanavicius
 


Über 
Via Baltica:

Via Baltica wurde Anfang 1996 gegründet. Wir sind - teilweise ehemalige - Studenten der Universität Mainz aus Deutschland, Estland, Lettland oder Litauen. 

Via Baltica soll Anlaufstelle für am Baltikum Interessierte, aber auch für Studenten aus dem Baltikum sein, die hier leben.

Wir wollen u. a. durch kulturelle Aktivitäten über die drei baltischen Staaten informieren und Verständnis für ihre besondere Lage wecken. Via Baltica ist für alle offen. Machen Sie mit!

Mitgliedschaft:
12.- DM/Jahr

Antrag an:
Via Baltica 
c/o Reinhard Veser 
Boppstraße 38 
55118 Mainz 

Bankverbindung:
Via Baltica e.V.
Kt.Nr.: 362 024 010
Mainzer Volksbank
BLZ: 551 900 00

  Termine Via Baltica
Die nächsten Treffen von Via Baltica:
 

Termine werden noch bekanntgegeben!

 
Unabhängigkeitstage bzw.
Nationalfeiertage:
 
Estland: 24. Februar / 23. Juni
Lettland: 18. November
Litauen: 16. Februar / 11. März
 
  Aktuelles aus dem Baltikum

Kein Sieger bei Auftakt zur estnischen Präsidentschaftswahl
Die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Estland hat erwartungsgemäß keine Entscheidung gebracht. Keiner der beiden Kandidaten erhielt die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament in Tallinn. Für Vize-Parlamentspräsident Peeter Kreitzberg stimmten 40 der 101 Abgeordneten, während Ex-Ministerpräsident Andres Tarand 38 Stimmen erhielt. Es gilt als weitgehend sicher, daß der Nachfolger des derzeitigen Staatspräsidenten Lennart Meri, dessen Amtszeit am 7. Oktober endet, erst am 21. September von einem eigens dafür einberufenen Wahlmännergremium unter Hinzuziehung von 266 Kommunalpolitikern bestimmt wird. Meri darf entsprechend der Verfassung nach zwei Amtszeiten seit 1992 nicht erneut kandidieren.(28.08.2001)

Rau sagt Lettland Unterstützung für EU- und NATO-Beitritt zu
Bei einem Kurzbesuch in Lettland hat Bundespräsident Johannes Rau der baltischen Republik die volle Unterstützung Deutschlands bei den Vorbereitungen auf einen Beitritt zur EU und zur NATO zugesagt. Die Frage der NATO-Erweiterung war auch ein Hauptthema beim gemeinsamen Mittagessen Raus mit der lettischen Präsidentin Vaira Vike-Freiberga, dem litauischen Präsidenten Valdas Adamkus und Estlands Staatsoberhaupt Lennart Meri. Jedes Land habe das Recht auf die freie Wahl von Bündnissen, sagte Rau seinen Amtskollegen in bilateralen Gesprächen. Anlass für Raus eintägigen Besuch war die 800-Jahr-Feier der lettischen Hauptstadt Riga. (19.08.2001)

Jacques Chirac zum Besuch in Baltikum
Es ist der erste Besuch eines französischen Präsidenten im Baltikum seit 1992, als Francois Mitterrand als erstes wesentliches Staatsoberhaupt in die gerade wieder unabhängig gewordenen Länder reiste. Zuerst besuchte Jacques Chirac Litauen, dann Lettland und Litauen. Zum Abschluß seines Besuches sagte er, daß Frankreich eine Verantwortung habe, die wirtschaftlichen Beziehungen zu den drei baltischen Staaten zu verstärken. Alle drei Länder haben ein großes Potenzial für Handel und Investitionen. Chirac drückte die Erwartung aus, daß Estland im kommenden Jahr seine EU-Beitrittsverhandlungen abschließen und im Jahr 2004 an den Wahlen zum Europaparlament teilnehmen könne. Der Wunsch der baltischen Staaten nach einer Mitgliedschaft in der NATO solle respektiert werden und russische Sorgen über eine solche Mitgliedschaft seien unbegründet. (28.07.2001)

EU-Kommisar Verheugen: Lettland vermutlich ab 2004 EU-Mitglied
Lettland ist nach Worten des EU-Kommisars für die Erweiterung der Gemeinschaft, Günter Verheugen, "auf dem Weg", an den Wahlen 2004 zum Europäischen Parlament "als EU-Mitglied" teilzunehmen. Er sagte bei seinem dreitägigen Besuch in Lettland weiter: "Lettland hat andere EU-Kandidaten eingeholt." Verheugen erwarte einen Abschluß der Verhandlungen bis Ende 2002 und danach "einen schnellen Beitrittsprozeß". Der baltische Staat sei "ein starker Kandidat für die erste Erweiterungsrunde". Verheugen sagte, Lettland erfülle mittlerweile die politischen, ökonomischen und rechtlichen Kriterien der Union. Nachholbedarf bestehe besonders im Bereich der Verwaltung. Er lobte auch die Fortschritte, die Lettland bei der Integration der russischen Minderheit gemacht habe. (20.07.2001)

Brazauskas zum neuen litauischen Regierungschef gewählt
Das litauische Parlament hat den 68-jährigen Algirdas Brazauskas zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Sein rechtsliberaler Vorgänger Rolandas Paksas war am 20. Juni nach einem Koalitionsbruch zurückgetreten. Daraufhin war der Ex-Kommunist Brazauskas vom litauischen Präsidenten Valdas Adamkus per Dekret nominiert worden. Brazauskas wird eine Mittelinks-Koalition führen, die aus der Sozialdemokratischen Partei, deren Vorsitzender Brauzauskas ist, der Sozialliberalen Union und der Fraktion unabhängiger Parlamentarier besteht. Brazauskas war von 1988 bis 1990 Chef der Kommunistischen Partei in der damaligen Sowjetrepublik Litauen. Nach der 1991 wiedererlangten Unabhängigkeit Litauens wurde er der erste direkt gewählte Präsident. (03.07.2001)

Litauische Landeswährung wird an Euro gekoppelt
Die litauische Zentralbank hat entschieden, die Landeswährung Litas ab 2. Februar 2002 fest an den Euro zu koppeln. Seit 1994 war der Litas fest an den US-Dollar gebunden. Der Zentralbankchef Reinoldijus Sarkinas erklärte, daß die Umstellung der logische Schritt im Integrationsprozeß Litauens in die EU sei. Das zukünftige Verhältnis zwischen Litas und Euro bestimmt der Devisenkurs der Europäischen Zentralbank von Euro zu Dollar am 1. Februar 2002. Die Währung des baltischen Nachbarlands Estland, die estnische Krone, ist schon seit 1992 fest an die D-Mark gebunden. Dadurch tat sich die estnische Wirtschaft wesentlich leichter, sich nach der sowjetischen Planwirtschaft in Richtung Westen umzuorientieren. Auch deshalb gilt Estland als Musterkandidat für die EU. Nur in Lettland sind die EU-Aspirationen noch nicht durch die Währungspolitik untermauert. Der dortige Lat richtet sich nach einem Währungskorb aus Dollar, Yen, Britischem Pfund und Euro - entsprechend der virtuellen IWF-Währung SZR (Sonderziehungsrechte). Der litauische Schritt steht Lettland demnach noch bevor. (28.06.2001)

Balten verstehen Bush-Rede als Zusage für NATO-Aufnahme 2002
Im Baltikum ist die Warschauer Rede von US-Präsident George W. Bush zur europäischen Sicherheitspolitik als Einladung zum NATO-Beitritt für 2002 verstanden worden. Bush hatte an der Warschauer Universität in einer Grundsatzrede versichert, daß die USA jedem beitrittwilligen europäischen Staat - "von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer" - das Recht auf NATO-Mitgliedschaft zugeständen, der Zeitpunkt für die Erweiterung aber noch nicht feststehe. (16.06.2001)

Verheugen sieht Estland unter ersten Neumitgliedern der EU
Zu Beginn seines zweitägigen Besuchs in Estland hat EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen deutlich gemacht, daß Estland nicht mehr dran zweifeln muß, bei der ersten Erweiterungsrunde der EU berücksichtigt zu werden. Verheugen hat entsprechende Äußerungen bei Gesprächen mit dem estnischen Außenminister Toomas Ilves und Parlamentspräsident Toomas Savi gemacht und dabei insbesondere große Fortschritte in der Gesetzesangleichung gelobt. Nach estnischer Darstellung hat Verheugen den Abschluß der Verhandlungen über einen EU-Beitritt Estlands für 2002 in Aussicht gestellt. (19.04.2001)

Litauischer Regierungschef bezweifelt Gefahr für EU-Arbeitsmarkt
Der litauische Ministerpräsident Rolandas Paksas hat am Donnerstag bezweifelt, dass aus den baltischen Staaten nach der EU-Erweiterung Massen von Arbeitskräften auf den westeuropäischen Arbeitsmarkt strömen. Auf einer Pressekonferenz mit seinem estnischen Amtskollegen Mart Laar sagte Paksas: "Die Einwohnerzahl aller baltischen Staaten ist nicht sonderlich groß. Deshalb sind wir keine Bedrohung für andere EU-Staaten". Damit reagierte er auf einen Vorschlag der EU-Kommission vom Vortag, die Freizügigkeit des Arbeitsmarkts innerhalb der EU für die zukünftigen Neumitglieder aus Osteuropa mit einer siebenjährigen Übergangsfrist zu begrenzen. Einer solchen Regelung müssten auch die Beitrittskandidaten während der laufenden Verhandlungen zustimmen, betonte Paksas. In der Vergangenheit haben baltische Politiker wiederholt die Freizügigkeitsregelungen der EU als Grundwert eingestuft, der bei einem Beitritt nicht beschnitten werden dürfe. Beide Regierungschefs vereinbarten, ihre Verhandlungstaktik in Richtung EU-Beitritt noch enger als bisher zu koordinieren. Estland, Litauen und auch der dritte baltische Staat Lettland hoffen darauf, bei der ersten Erweiterung der EU 2004 berücksichtigt zu werden. Insgesamt wohnen im Baltikum rund 7,5 Millionen Menschen. (14.04.2001)

Putin traf lettische Präsidentin Vike-Freiberga in Österreich
Der russische Präsident Wladimir Putin ist zum Ende seines Besuchs in Österreich mit seiner lettischen Amtskollegin Vaira Vike-Freiberga zusammengetroffen. Vike-Freiberga habe Russland vorgeschlagen, "einen Strich unter die Vergangenheit zu ziehen, über alle Probleme zu sprechen und in die Zukunft zu blicken", zitierte die Nachrichtenagentur Interfax am Sonntag die lettische Präsidentin. (11.02.2001)

Baltische Regierungschefs wollen Zusammenarbeit verstärken
Die Ministerpräsidenten Lettlands, Litauens und Estlands haben eine verstärkte Zusammenarbeit ihrer Länder angekündigt. Künftig wolle man die Bemühungen um einen baldigen Beitritt zur Europäischen Union (EU) und NATO enger koordinieren, sagte der lettische Regierungschef Andris Berzins auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinen baltischen Amtskollegen. Die Errichtung eines gemeinsamen Energiemarktes, Fernstraßenverbindungen und die Vereinfachung der Grenzübergänge seien weitere Themen der zweitägigen Konsultationen des Baltischen Rates gewesen. "Solche gemeinsamen Projekte werden nicht nur in der EU aufmerksam bemerkt", sagte der litauische Ministerpräsident Rolandas Paksas. Der estnische Ministerpräsident Mart Laar erklärte, vor allem in Sachen Nato-Erweiterung müsse man die eigenen Aktivitäten und die politische Sprache koordinieren. Die baltischen Staaten hätten "in ihrer Geschichte noch nie so eng kooperiert". Laar betonte, dass die Erweiterung der NATO nicht allein eine politische Entscheidung sei, sondern "von unseren Anstrengungen abhängt". Um die alten Mitgliedsstaaten zu überzeugen, müsse man ein "gemeinsames Konzept" vorlegen. (09.02.2001)

Lettland hofft auf NATO-Beitritt bis 2002
Lettland hofft auf einen Beitritt zur NATO bis zum Jahr 2002. Dies machte die lettischen Präsidentin Vaira Vike-Freiberga im Europarat in Straßburg deutlich. Ihre Regierung habe aus der Umgebung des neuen US-Präsidenten George W. Bush entsprechende Zusicherungen erhalten, sagte Vike-Freiberga . Daher gehe sie davon aus, dass die USA eine Aufnahme Lettlands in das Bündnis unterstützen werden. "Wir hoffen, dass wir bei der 2002 geplanten nächsten NATO-Erweiterung dabei sind", sagte die Staatschefin. Bis Anfang 2003 wolle ihre Regierung außerdem die Aufnahmeverhandlungen mit der Europäischen Union abgeschlossen haben. (23.01.2001)

Textarchiv (Meldungen seit Juni 1999)

  Baltische Botschaften
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Kurfürstendamm 56
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Tel.: 030 - 32 70 53 55
Lettland lettisches Wappen
  Botschaft der Republik Lettland
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Tel.: 030 - 82 600 20
Internet: www.botschaft-lettland.de
Litauen litauisches Wappen
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Katharinenstr. 9
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E-Mail: Botschaftlitauen@t-online.de
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Letzte Änderungen: 8. Dezember 2001